5 unkonzentrierte Minuten am Ende – und/oder das Schiedsgericht entscheiden Spiel in Heidmark!

Diese Niederlage war extrem ärgerlich da zum einen aus eigener Kraft vermeidbar – und zum anderen da mit etwas Beigeschmack versehen.

5 Minuten vor Ende lagen die HG-Mädels nach einem der 8 Tore von Maja mit 34:31 vorne – doch danach gelang kein Treffer mehr. Im Gegenteil einige Unkonzentriertheiten am Ende des kräftezehrenden schnellen Spiels führten zu 4 schnellen Kontern der HSG Heidmark und damit zur wirklich unglücklichen 34:35 Niederlage! Besonders ärgerlich – nach unserer letzten Auszeit waren noch 25 Sekunden zu spielen – also Ballbesitz und die Chance mit einem späten Wurf entweder zu gewinnen oder zumindest einen Punkt mitzunehmen. Doch nach ein unglückliches Anspiel aus Bedrängnis berührte der Ball 12 Sekunden vor Schluß den Fuß eine HGWlerin – dies wurde auch zurecht gepfiffen. Über die Bewertung der Folgeszene kann man dann zumindest geteilter Meinung sein. Unsere Spielerin legt den Ball sofort ab und entfernt sich im rückwärtslaufen vom Ball. Heidmark will einen weiteren schnellen Kontern spielen und bei diesem Versuch triff sie unsere Spielerin aus 2-3 Metern im Gesicht und moniert lautstark. Das Schiedsgericht wertete dies als die Unterbindung des Konters aus zu kurzer Entfernung  - wobei man schon fragen kann – soll sich die Spielerder HGW sich in Luft auflösen? Ein Zeichen dafür, dass die Schiedsrichter die Szene gar nicht richtig gesehen haben ist die Tatsachen, dass dann auch noch die falsche Spielerin der HG Winsen von Feld gestellt wird (die Entscheidung passte ins Bild der Leistung der Unparteiischen – danke am Ende des Artikels noch eine Anmerkung). Wie dem auch sein, nervenstark verwandelt die HSG Heidmark diesen 7-Meter – die letzte Chance eines schnellen Gegenangriffs in 6 Sekunden verpufft auch – und so stand die unglückliche und definitiv unverdiente 34:35 Niederlage fest.

Nach der schlechten Leistung und deutlichen Niederlage in der Vorwoche in Bützfleth, wollte die wJA der HGW beim Tabellenführer eine deutlich bessere Leistung abrufen und das gelang! Nach den ersten holprigen 10 Minuten in denen die im Angriff sehr schnellen und spielstarken Heidmarkerinnen besonders über Links einige sehenswerte Treffer erzielten find sich Jans Team und konnte zunächst den Vorsprung nicht größer werden lassen, dann verringern und bis zur Pausen in einen 2 Tore Vorsprung umwandeln. Besonders Tore über Außen rechts durch die quirlige Tina (11 Tore) und die tollen Anspielen von Laura an den Kreis – die Maja dann sehenswert und sicher verwandeln konnte, schöne Durchbrüche durch die Mitte unserer Jüngsten Fenia (5 Tore) – sowie die dann sehr stabile Abwehr sorgten für die 20:18 Halbzeitführung.

Im zweiten Durchgang wogte das Spiel dann zwischen einer Führung der HG Winsen (maximal 4 Tore) und einem Ausgeglichenen Spielstand hin und her. Immer wieder konnte die HSG Heidmark von Ballverlusten im Angriff profitieren und schnelle Konter setzen. Überragend hierbei Julia der HSG, die 17 der 35 Heidmarker Tore erzielte. Die Schnelligkeit dieser Konter und auch das variable Angriffsspiel der Gastgeberinnen mit vielen Positionwechseln war wirklich gut. Aber unsere Mädels behaupteten ihrerseits durch gutes Angriffsspiel die Führung – knapp 7 Minuten vor Spielende mit 32:28 wieder eine 4 Tore Führung – doch dann fehlte Kraft und Konzentration und dazu noch die zumindest diskutable 7-Meter Entscheidung in den letzten Sekunden. Wirklich sehr sehr schade, für dies Leistung hätten beide Teams zumindest einen Punkt verdient gehabt. Am nächsten Wochenende dann endlich wieder ein Heimspiel, wieder gegen ein Team der Top-4. Nach der 1 Tore Niederlage im Hinspiel soll gegen die JSMG Wümme der erste Heimsieg her. Mit der Leistung und dann hoffentlich einmal in voller Besetzung ohne angeschlagene oder fehlende Spielerinnen sollte das klappen!

Wie oben angedeutet noch ein paar Worte zu Schiedsrichtern im Allgemeinen und die Leistung in diesem Spiel. Schiedsrichter sind für unser Handballspiel extrem wichtig, aber es wird immer schwieriger diese zu finden. Auch wir bei der HG-Winsen kennen das Problem und haben immer deutlicher mit Schiedrichter-Mangel zu kämpfen – das ist schade und ein wirkliches Problem. Als Folge davon kommt es wie in Heidmark dazu, dass für mache Spiele keine angesetzten Schiedsrichter gefunden werden und dann Heim, -und Auswärtsteam sich auch Schiris vor Ort einigen müssen. An diesem Samstag wurde das Spiel dann von einem A-Jugendlichen der HSG Heidmark und einem Schiedsrichter eines Fremdvereins geleitet. Schwierige Situation – und in diesem Spiel wurde es sogar problematisch bis spielentscheidend. Ob bewusst oder unbewusst wurde die HG Winsen deutlich benachteiligt. Auf der einen Seite gab es diverse 2-Minuten und 7-Meter – auf der anderen Seite wurden diese nicht gegeben obwohl die Abwehrspielerinnen häufig hintendran hingen oder am regelwidrig gestoppt wurden. Einige Szenen waren dabei eklatant (ich sag nur….die Spielerin ist gestolpert). Ebenfalls zumindest unglücklich – mindestens 4 Tore der HG wurden zurückgepiffen und in Freiwurf umgewandelt, da das Schiedsgericht zu früh das Spiel unterbrochen hatte – auf der anderen Seite gab es keine solche Situation……

Ich stehe eigentlich immer auf Seiten des Schiedsgerichtes – und es gibt im Spiel auch Fehlentscheidungen – das läßt sich gar nicht vermeiden und sollte auch von den Zuschauern respektiert werden. Es ist wichtig und gut, dass wir immer wieder Leute finden die diesen Job machen…..ABER- deutlich einseitige Bevorteilung einer Mannschaft (ob bewußt oder unbewußt) geht gar nicht – und ist für zumindest eine der beteiligten Mannschaften extrem frustrierend!

Also – damit solche Situationen nicht entstehen, wir brauchen Schiedsrichter damit alle Spiele neutral angesetzt werden können und es gar nicht zu einem (vielleicht auch falschen) faden Beigeschmack kommt.


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