Grünkohlholding zu Winsen/L. k.e.V.

- 34. Grünkohlverzehr 15.11.2019 -

 

25jähriges Jubiläum der Grünkohl-Holding zu Winsen/Luhe k.e.V. von 1994

War es nicht der 34. Grünkohlverzehr, der am 15.11. bei von Deyn in Fliegenberg zelebriert wurde? Wie passt das mit dem 25jährigen Holding-Jubiläum zusammen? Hier die Auflösung: Die Altedritteherrenmannschaft traf sich schon lange zum traditionellen vorweihnachtlichen Grünkohlessen, bevor im Jahre 1994 die Holding gegründet wurde – mit Präsidium, Satzung, juristischem Beistand und allem Pipapo. Seither gibt es neben dem Verzehr am 3. Freitag im November drei weitere kulinarische Höhepunkte im Jahr, mit sportlicher Beigabe: Das Boßeln mit anschließenden Schinkenessen im Februar, die kleine Radtour zum Spargelverzehr im Juni (beide Veranstaltungen bei von Deyn) und den Achterdeicher Mehrkampf mit anschließendem Grillen auf dem Reimers’schen Anwesen am Steller Achterdeich.

Bei allen Events sind stets alte und junge Handballer willkommen. Das Präsidium freut sich, dass immer wieder „Neuzugänge“ zu uns stoßen, wie der Primus auch beim diesjährigen Verzehr vier „Neuverzehrer“ begrüßen konnte.

Essen und Trinken war wieder vorzüglich und die Show, die das Präsidium Jahr für Jahr auf den Saal zaubert, lässt sich durchaus sehen: Der Einmarsch zur Musik von Jens-Peter von Deyn mit dem Grünkohl-König und seinen Prinzen, dem Präsidium hinter dem stattlichen Holding-Banner und den frenetisch mit Grünkohl-Strunken wedelnden Verzehrern lässt so manches Herz höher schlagen. Dann werden aus voller Brust einige speziell für dieses Ereignis gedichtete Grünkohl-Lieder gesungen. Das erste Mal spannend geht es auf dem Saal bei der Entkettelung des letztjährigen  Königs und seiner Prinzen zu – dieses Mal von „Fricken – dem Wurferfinder“ (so sein offizieller Name) und seiner Prinzen Malte Staiger und Torsten Eckhoff. Was einem Wunder gleich kommt: Der Wurferfinder holte sich den Titel erneut!! Und blieb bei seinem bewährten Team.

In seiner Begrüßungsrede konnte der Primus hervorheben, dass mit Willi Gudszend ein Torwart aus den 70er Jahren wieder aus Reutlingen angereist war und eine kleine, drei Mann starke Delegation aus Wittenburg dem Fest beiwohnte. Leider nicht teilnehmen, was er nach seinem Beisein im letzten Jahr sehr bedauerte, konnte der Bürgermeister von Winsen André Wiese. Dienstliche Pflichten hatten den Vorrang. Zwei Verzehrer, denen ein Grünkohlorden am Bande zugedacht war, mussten absagen. Wer die beiden sind, wird beim Verzehr 2020 verraten. Den Grünkohlverdienstorden am Bande bekam Olaf Petersen für seine unermüdliche Beschaffung von Knobelpreisen überreicht. Auch dieses Mal wurde wieder hart darum gefightet.

„Haileit“ des Abends war der Auftritt des Gauklers Hektor, der die Gesellschaft  zum Lachen und Staunen brachte. Mit geschultem Auge pickte er sich die „jungen“ Sportler wie Flocki Laucke, Olaf Petersen oder Jörg Tinkl heraus, um sie zum Gaudi der Zuschauer in seine Show einzubinden.

Nach Mitternacht griff Jens-Peter von Deyn noch einmal in die Tasten, um mit den wenigen Dagebliebenen ein paar schaurig-schöne Lieder anzustimmen.

Hartmut Großmann, Primus und Grünkohlordenskoordinator

Fotos: "Ede" Leeske

Das Banner - im Hintergrund Manni Staiger

 

König und Prinzen vor der Entkettelung durch den Primus

 

Das "neue" Dreigestirn

 

 

Gaukler Hektor

 

Überreichung des Grünkohlverdienstordens an Olaf Petersen